WAS WURDE AUS.....

Seit September 2001 gibt es nun bereits das LAZ Steyr. In dieser Rubrik möchten wir den Werdegang ehemaliger Spieler und Spielerinnen des LAZ Steyr beleuchten. Wie geht es den Spielern und Spielerinnen heute, welche Erfolge konnte sie bisher feiern.

Michael Halbartschlager

Michael Halbartschlager bewies in seiner bisherigen Karriere, dass man nach dem LAZ auch ohne Akademievertrag eine durchaus beachtenswerte Laufbahn einschlagen kann. Michael kam als talentierter Tormann ins LAZ Steyr, wo auch weiterhin intensiv an seinen Fähigkeiten als Torhüter gearbeitet wurde. Leider reichte es für ihn aber nicht, in einer Akademie unterzukommen und so wechselte Michael nach der LAZ-Ausbildung von seinem Stammverein Union Grünburg 2010 nach Micheldorf ins Kremstal. Rasch beschloss er, seine Tormannhandschuhe an den Nagel zu hängen und zukünftig nur noch als Feldspieler zu agieren. Er entwickelte sich zu einem kampfstarten Außenverteidiger, der dann bald auch den Sprung in die Kampfmannschaft von Grünweiß Micheldorf schaffte. Von dort wechselte er 2015 eine klasse höher zum SK Vorwärts Steyr, wo er seitdem zu den unumstrittenen Stammspielern und Publikumslieblingen gehört. Höhepunkt dabei war sicher der Aufstieg aus der Regionalliga Mitte im Jahr 2018 in die reformierte und damit aufgestockte 2. Bundesliga. Trotz des letzten Platzes in der Vorsaison stieg der Verein aber nicht ab und setzte in der heurigen Saison zu einem wahren Höhenflug an. Die Hinrunde konnte auf Tabellenplatz 3 beendet werden. In 17 von 19 möglichen Spielen traf Michael Halbartschlager dabei zweimal ins Tor und gehört nach wie vor zu den absoluten Leadern im Team der Steyrer.

Kristjan Dobras

Kristjans Karriere ist gespickt mit Vereinswechseln. Zu seinem derzeitigen Verein „Irtysh Pavlodar“ in der 1. Liga Kasachstans wechselte er erst im Februar 2020, nachdem er ein halbes Jahr Down Under  in Australien bei Melbourne Vickory sein Glück probiert hatte.

 

Nach seiner Ausbildung im LAZ Steyr wechselte Kristjan von ATSV Steyr in die Fußballakademie nach Linz. Dort durchlieg er alle Nachwuchsteams, ehe nach Wien zum SK Rapid wechselte und dort in erster Linie bei den Amateuren zum Einsatz kam. Seine erste Profistation war der SV Grödig, welcher Kristjan für den SC Wiener Neustadt seine Fußballschuhe, wo er beim damaligen Bundesligisten auch den Durchbruch schaffte und sich einen Namen als Mittelfeldspieler mit Übersicht machte. Sein Wechsel zu einem Österreichischen Spitzenklub, zum SK Sturm Graz, war nur eine logische Folge. Für die Grazer machte er in 2 Saisonen insgesamt 48 Spiele und schoss dabei 3 Tore, glänzte aber immer wieder als Vorlagengeber. Nach 2 Jahren ging es ins Ländle zum SC Altach, wo er insgesamt 47 Spiele bestritt. Darunter waren auch 8 Spiele im Europacup. Nach einer unglücklich zustanden gekommenen Achillessehnenverletzung schaffte er es jedoch in seinem dritten Jahr bei den Vorarlbergern nicht, nochmals den Anschluss zu finden und wagte den Sprung nach Australien, wo er für Melbourne 2 Tore in 8 Partien erzielte. 

Nico Antonitsch

 

Nico Antonitsch verließ das LAZ im Jahr 2007 in Richtung AKA Linz. Nach seiner Ausbildung in der Linzer Fußballakademie heuerte er beim Regionalligisten Union St. Florian an. Nach zwei Jahren wechselte er ablösefrei zum Kapfenberger SV, der zuvor aus der Bundesliga in die 2. Liga abgestiegen war. Von Kapfenberg ging es über den SV Horn nach Ried und zu den Juniors OÖ. Im August 2017 schaffte Nico den Sprung ins Ausland zum FSV Zwickau in der 3. Deutschen Liga. Nach 2 Saisonen in Zwickau spielt Nico nun ebenfalls in der 3. Deutschen Liga beim ehemaligen Bundesligaverein FC Ingolstadt. Dort kam er in der bisherigen Saison nur im ersten Spiel nicht zum Einsatz. Seit Runde 2 hat Nico für die Ingolstädter alle Spielminuten absolviert und dabei einen Treffer erzielt.

Kevin Stöger

Kevin Stögers Talent blieb schon in frühen Jahren niemandem verborgen. So war es auch nicht weiter verwunderlich, dass Kevin der erste Spieler in Steyr war, der bereits ein Jahr früher ins LAZ aufgenommen wurde. Dort blieb er aber nicht lange, denn schon nach zwei Jahren führte ihn sein Weg nach Ried, wo er die Schule fertigmachte und in der AKA Ried weiter gefördert wurde. Schon bald führte sein Weg ins Ausland, Kevin war damit der erste Steyrer LAZ-Spieler, der den Sprung nach Deutschland geschafft hatte.  4 Jahre blieb er beim VFB Stuttgart, wo er seine ersten Einsätze in der 3. Liga feiern durfte. Danach ging es leihweise zum deutschen Traditionsverein 1.FC Kaiserslautern. Nach einem weiteren Jahr beim VFB Stuttgart ging es über den SC Paderborn und den VFL Bochum zu seinem jetzigen Club Fortuna Düsseldorf. Mit den Düsseldorfern schaffte er letzte Saison den Klassenerhalt in der Deutschen Bundesliga. Leider wurde er immer wieder von Verletzungen zurückgeworfen, so auch am Ende der vergangenen Saison. Aufgrund eines Kreuzbandrisses fehlte er nicht nur in den letzten Runden der Saison 2018/2019, sondern auch bis zur 17. Runde der heurigen Saison. Am 12. Oktober 2012 feierte Kevin unter Trainer Werner Gregoritsch sein Debut in der U21 Nationalmannschaft. Für alle U-Nationalmannschaften stand Kevin insgesamt 41x auf dem Platz und erzielte dabei 5 Treffer. 

Michael Lageder

Michal Lageder spielt derzeit in der 2. Österreichischen Bundesliga beim SC Austria Lustenau. Dort steht er seit Juli 2019 unter Vertrag.
Michael gehörte mit zur ersten Generation von Spielern des LAZ Steyr, er wechselte nach Abschluss seiner Ausbildung im LAZ von seinem Stammverein ATSV Steyr in die Akademie der SV Ried. Nach zwei Saisonen in der Regionalliga Mitte bei Union St. Florian avancierte er zum Stammspieler des SK Vorwärts Steyr, von wo er im Sommer 2015 zu Pasching/LASK wechselte. So stand er auch im Kader des LASK bei dessen Meistertitel in der 2. Liga 2016/17. Zwei Saisonen blieb er dann bei den Juniors OÖ, wie sie heute heißen und schaffte mit ihnen den Klassenerhalt in der reformierten Liga 2. Seit seinem Wechsel ins Ländle absolvierte Michael 23 von 24 Liga- und ÖFB-Cup-Spielen von Beginn an und erzielte dabei ein Tor beim 2:0 Auswärtssieg gegen die Young Violets.

Christian Ramsebner

Den Anfang machen wir mit einem Spieler des ersten Jahrganges, der im LAZ Steyr begleitet wurde. Christian Ramsebner wurde am 26.3. 1989 in Kirchdorf an der Krems geboren. Wir gratulieren ihm damit schon jetzt zum 31. Geburtstag, den er diese Woche feiern darf.  Der 1,91 m große Innenverteidiger wechselte im Jahr 2003 von seinem Stammverein Union Pettenbach in die Stronach-Akademie des FAK Austria Wien. Über die Austria Amateure kam er zum SC Wiener Neustadt, ehe er einige Jahre später wieder zurück zu Austria Wien wechselte. Seit der Saison 2015/2016 spielt Christian nun wieder in seinem Heimatbundesland beim LASK, wo er auch im CL-Qualispiel gegen den FC Basel zum Einsatz kam. Derzeit laboriert er immer noch an den Folgen eines Sehnenrisses, feierte aber bei der Niederlage vor 2 Wochen gegen Manchester United sein Startelfcomeback.

 

In der Saison 2006/2007 wurde Christian zum Benjamin der Saison gekürt (Auszeichnung für den Jungstar der 2. Liga) und trat insgesamt 45 mal im Dress der Nationalmannschaft für Österreich in diversen Jugendnationalteams bis U21 an.